Donnerstag, 10. Mai 2018

Harry Potter: Hogwarts Mystery – Kritik

Am 25. April wurde das neue Harry Potter Spiel „Harry Potter. Hogwarts Mystery“ für Android und IOS von Warner Bros. Und Jam City, Inc. veröffentlicht. Mein Herz und das von vielen Fans dürfte bei dieser Ankündigung höher geschlagen haben, aber ob es sich lohnt dem Brief nach Hogwarts zu folgen und in das magische Abenteuer einzutauchen, das erfahrt ihr hier.
Natürlich ist das nur meine Meinung. Zudem muss ich im vor hinein sagen, dass ich mich nicht mit Spielen auskenne und das wirklich nur als Laie beurteile, aber vor allem auch als Fan.

Die ersten Teaservideos sahen wirklich toll aus. Man bekam direkt Gänsehaut, wenn man sie sah. Ich verlinke es euch hier.
Und das Spiel begann auch dementsprechend. Meiner Meinung nach war die Optik toll und man konnte sich seinen eigenen Avatar gestalten.
Meine Erwartungen an das Spiel: Ich hatte erwartet, dass ich eben als neue Schülerin nach Hogwarts komme und dort durch meine Antworten und Aktionen eine angefertigte Storyline präsentiert bekomme. Im Grunde ein Telltale Game.

Am Anfang konnte mich das Spiel wirklich begeistern. Ich dachte, dass man durch ein Tutorial geführt wird und die Funktionen des Spiels vorgestellt bekommt. Im Grunde muss man nur auf den Bildschirm tippen und einzelne „Aufgaben“ durch das Tippen erfüllt. Man musste überhaupt nicht denken und auch nicht die Story verfolgen, da man automatisch dadurch geführt wird. Zudem muss man für jede Aktion Energie verbraten, aber man hat nur fünfundzwanzig. Wenn diese aufgebraucht sind muss man warten bis sich die Energie in einigen Stunden wieder aufgeladen hat und man kann weiterspielen. Aber natürlich kann man die Energie auch kaufen ;). Selbstverständlich.

Leider endete das Tutorial nicht. Man konnte die Story selber überhaupt nicht beeinflussen, sondern musste ihr folgen. Ich selber kann mit diesem Spiel überhaupt nichts anfangen. Man konnte selber die Story nicht beeinflussen und musste ständig warten, weil die Energie mal wieder ausgegangen ist. Außerdem konnte man sich nicht wirklich in Hogwarts umschauen. Einige Interaktionen mit den Charakteren waren ganz nett, aber das alleine ist es meiner Meinung nach nicht wert. Auch die schöne Grafik konnte es meiner Meinung nach nicht raus reißen. Vielleicht bin ich auch zu alt für das Spiel und es ist eher auf 12-14 Jährige ausgelegt, aber dann könnte ich mir vorstellen, dass das ständige warten nicht wirklich sinnvoll ist.

Wenn ihr das Spiel also trotzdem ausprobieren möchtet, dann macht es. Es ist kostenlos, aber wenn ihr euch schon nach ein paar Minuten fragt, warum man nur der Story folgt, nichts selber entscheidet und nur tippen muss um Aktionen und Zaubersprüche zu lernen, dann ist dieses Spiel nichts für euch. Für Fans ist der Anfang allerdings sehr süß gestaltet und auch die Idee des Spieles finde ich schön, allerdings stört mich einfach die Umsetzung.

Ich hoffe, ich bin nicht zu negativ herübergekommen und möchte noch einmal alles positive Aufzählen: Man kann seinen eigenen Charakter gestalten und sein Haus auswählen. Man kommt am Anfang in die Winkelgasse und das Feeling ist wunderschön und auch die Optik gefällt mir. Negativ ist, dass man sich trotz der schönen Optik nicht wirklich umschauen kann und das man insgesamt wenig tun kann. Die limitierte Energie bedeutet dauerndes warten oder viel Geld ausgeben. Zudem kann man die Story selber nicht beeinflussen.

Also wenn ihr es ausprobieren wollt, dann probiert es! Mich konnte das Spiel leider überhaupt nicht überzeugen und das ist sehr schade, da ich mich tierisch auf das Spiel gefreut habe.



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