Sonntag, 23. April 2017

Blutrote Küsse (I) - Jeaniene Frost


Blutrote Küsse (Cat und Bones I)

Genre: Urban Fantasy
Autor: Jeaniene Frost
Verlag: blanvalet
Preis: 7 €
Seiten: ca. 410
ISBN: 978-3442266050

    1.   Handlung: Cathrine oder auch Cat ist kein Mensch, doch sie ist auch kein Vampir. Sie ist beides. Ein Mischling. Ihre Mutter wurde von einem Vampir vergewaltigt und ungewollt schwanger, ein kleines Wunder. Seither hat sie ihrer Tochter beigebracht Vampire zu hassen und sie aufgrund ihrer bösen Natur zu jagen. Doch dann wird ihre ganze Weltauffassung und Leben auf den Kopf gestellt. Bei einer Vampirjagt trifft sie auf den Meistervampir Bones. Doch dieser ist eine Nummer zu groß für sie und die scheitert an ihrer Mission. Doch sind Vampire wirklich durch und durch böswillige Kreaturen, die alle Menschlichkeit verloren haben?
2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen an den meisten Stellen. Allerdings ist die Handlung an einigen Stellen schwer nachvollziehbar. Man muss dementsprechend viele Sätze doppelt lesen, allerdings trübt  es das Lesevergnügen nur geringfügig. Ansonsten ist der Schreibstil nicht besonders auffällig. Man muss aufgrund der witzigen Stellen im Buch häufig laut auflachen, auch da die Hauptpersonen in der Situation unangemessene Worte benutzten. Der Humor ist sehr speziell und auch morbide, gefällt mir allerdings. Auf diesen weist die Autorin auch noch in ihrem Nachwort hin. Anspruchsvoll ist der Schreibstil jedoch nicht. Zudem nicht für jüngere geeignet aufgrund der zahlreichen Fäkalworte und Anzüglichkeiten. Kein harmloser Vampirroman.
3.     Charaktere: Die Charaktere des Buches sind von vorneherein sehr sympathisch und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzten. Ein wenig hat mich mal wieder die Rolle der Frau gestört, die an einigen Stellen falsch dargestellt wurde, obwohl Cat eigentlich eine starke Hauptperson porträtieren soll. Jedoch ist das leider im Moment Genrekonform, woran man meiner Meinung nach etwas ändern muss. Aber nun zu Bones. Ich finde es immer schwierig Unsterbliche Personen zu ergreifen. In diesem ersten Buch, kommt er allerdings mit seiner geheimnisvollen Art sehr gut rüber.
4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist durchaus schmackhaft. Man kann das Buch wunderbar durchlesen und die kurzen Kapitel erleichtern das noch. Auch der Spannungsaufbau ist für den Auftakt einer Reihe wirklich gut gelungen. Die Einführung der Charaktere ist flssig und gut zu lesen. Im Grunde folgt der Aufbau irgendwo auch der Heldenreise (hier nachzulesen). Klar sind einige Szenen überflüssig, doch das Genre verlangt es irgendwo auch so. Alles in allem ist die Umsetzung genrekonform und ordentlich.
5.     Cover: Das Cover passt zu dem Buch, wenn es auch ein wenig viel auf Leidenschaft getrimmt ist. Ich denke man hätte hier auch durchaus mehr auf den Fantasy- als auf den Erotikfaktor setzen können. Dadurch würde auch die Handlung in ein besseres Licht gesetzt werden.
6.     Ende: Das Ende des Buches konnte mich nicht vollkommen überzeugen, allerdings musste es im Grunde so kommen um die Geschichte weiterführen zu können. Dementsprechend hat es sein Ziel erfüllt, doch man hätte es auch Innovativer lösen können. Es war schon vorhersehbar, doch ordentlich.
7.     Bewertung:

1.     Handlung:          25 / 40
2.     Schreibstil:          8 / 15
3.     Charaktere:      12 / 20
4.     Umsetzung:        7 / 10
5.     Cover:                  3 / 5
6.     Ende                    5 / 10

                                                     60 / 100

Gesamtwertung:   6.0 P
Genrewertung:      6.5 P

Alles in allem ist das Buch ein ordentlicher Genrevertreter mit einer flotten Handlung die einen an das Buch fesselt und interessanten Charakteren. Ich freue mich schon darauf weiterzulesen.

Mittwoch, 12. April 2017

Paper Prince - Erin Watt


Paper Prince

Genre: Young Adult/Erotik
Autor: Erin Watt
Verlag: Piper
Preis: 13 €
Seiten: ca. 360
ISBN: 978-3492060721

    1.   Handlung: Seit Ella Reed und Brooke zusammen im Bett erwischt hat ist sie spurlos verschwunden. Sie scheint unauffindbar zu sein, doch Reed hat sich in den Kopf gesetzt sie unter allen Umständen ausfindig zu machen. Doch nicht nur das Verschwinden von Ella ist ein großes Problem. Auch die Familie scheint an diesem Skandal fast zu zerbrechen. Die Brüder, die sonst immer zueinander gehalten haben, stehen sich gegenüber und Ellas Verschwinden lastet nicht nur auf Reed schwer. Es fühlt sich für die Familie Royal so an, als ob ihre Mutter sie ein weiteres Mal verlassen hat.
Die Handlung ist wenigstens ein wenig Kreativer als in dem ersten Buch, allerdings weiß ich nicht ob diese Kreativität dem Buch nicht sogar geschadet hat. Der Plottwist des ersten Buches war auf jeden Fall vollkommen sinnfrei und auch das Verhältnis von Gideon...also Bitte.
2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat sich nicht grundlegend in dem Buch verändert. Allerdings kann ich auch nicht wie bei vielen anderen Young Adult Bücher sagen, dass der Schreibstil zwar nichts Besonderes war, aber gut lesbar. Denn das war er nicht. Es gab unzählige Momente in denen man Sätze doppelt lesen musste um den Sinn und die Logik dahinter zu verstehen. An manchen Stellen konnte man diese trotz mehrmaligem Lesen noch immer nicht nachvollziehen. So habe ich mich wirklich gefragt, wer diesen Text Korrektur gelesen hat. Natürlich kann das auch an der Übersetzung liegen, allerdings habe ich keine andere Wahl als diese zu bewerten.
3.     Charaktere: Die Hauptcharaktere haben sich nicht grundlegend verändert. Es war interessant etwas mehr von ihnen zu erfahren, allerdings muss ich auch sagen, dass mich die Vergangenheit nicht wirklich vom Hocker reißen konnte. Ella ist im Gegensatz zu dem ersten Buch weniger naiver und selbstständiger geworden. Diese Entwicklung hat mir gefallen. Wohingegen die Zwillinge nur andauernd im buch erwähnt werden, aber niemals eine Handlung tragen. Sie sind wie lustige Side Kicks, die nicht lustig sind. Vielleicht werden sie im dritten Buch noch mehr mit einbezogen, aber ich bezweifele es. Reeds Charakter wird noch mehr ausgeschmückt, auch wenn einige seiner Handlungen nicht mehr zusammenpassen und keinen logischen Entschluss mehr ergeben...aber macht ja nichts, Unterhaltungsliteratur muss nicht logisch sein. Nur vollgestopft mit sexy Attributen.
4.     Umsetzung: Die Umsetzung unterscheidet sich von der des ersten Buches, da die Kapitel nicht mehr nur aus der Sicht von Ella, sondern auch aus der von Reed erzählt werden. Aus irgendeinem Grund kam ich damit nicht ganz so gut klar. Normalerweise ist es für mich kein Problem zwischen Charakteren oder Handlungssträngen hin und her zu wechseln, aber mit diesen Wechseln hatte ich dann doch meine Probleme. Vielleicht lag es an den sich ähnelnden Stimmen der Protagonisten. Ansonsten haben die kurzen Kapitel und die relativ schnelle Handlung, nach den ersten hundert Seiten, für ein kurzweiliges Buch gesorgt.
5.     Cover: Das Cover des Buches gefällt mir wieder außerordentlich gut. Es ist nicht so kitschig wie das erste, was auch daran liegen mag, dass es auch aus Reeds Sicht geschildert wird. Die Farbauswahl sagt mir auch sehr zu.
6.     Ende: Das Ende des Buches ist wie das des ersten ein Cliffhanger, den ich noch ein wenig bescheuerter finde als den ersten, allerdings passt das irgendwie auch zu Reihe. Naja, mal sehen wie er im folgenden Band ausgeschlachtet wird.
7.     Bewertung:

1.     Handlung:           15 / 40
2.     Schreibstil:         4   / 15
3.     Charaktere:        8  / 20
4.     Umsetzung:        3  / 10
5.     Cover:                  5  / 5
6.     Ende                    4  / 10

                                                      39  / 100

Gesamtwertung:   3.9 P
Genrewertung:      5.5 P

Das Buch hat mir alles in allem besser gefallen als der erste Band, allerdings muss ich auch sagen, dass es eine der schlechtesten Young Adult Reihen ist die ich bisher gelesen habe. Die Handlung ist schon sehr abgebrüht und auch die Umsetzung lässt sich bemängeln. Ich würde eher andere Reihen empfehlen z.B. Dark Love oder die After Reihe. Auch wenn diese keine komplett neue Geschichte erzählen und es bestimmt keine literarisch anspruchsvollen Bücher sind, mangelt es nicht an der Umsetzung und der Logik.


Verlag Link: Piper Verlag




Sonntag, 9. April 2017

Harry Potter ein All-Age Roman: ein Statement


Harry Potter, ein All-Age-Roman?
Harry Potter, der arme Junge mit der kaputten runden Brille. Fast jeder kennt ihn. Er ist eine Marke, doch können kleine Kinder wie auch Erwachsene mit dem Jungen Helden aus den Büchern von J.K. Rowling mitfiebern?
Ich sage ja! Jeder kann in die wunderbare Welt von Harry Potter eintauchen, in der es schwingende Treppen gibt, Bilder die sich bewegen und fliegende Wesen. Jede Mensch kann in diese Welt voller Magie eintauchen und sich verzaubern lassen.
Ja, Harry Potter ist in erster Linie ein Jugendbuch für junge Jugendliche. Heißt das aber, dass Erwachsene sich nicht mehr in dieser Welt verlieren können?
Sie können es, denn diese Welt ist mit so viel Detailreichtum, mit so viel Liebe ausgestattet, dass sich fast jeder in sie fallen lassen kann. Auch ohne viel Kreativität und Vorstellungskraft bergen diese Bücher für jeden eine neue Welt zwischen den Buchdeckeln.
Doch ist sie auch für Erwachsene geeignet. Erst einmal sind natürlich alle Hauptcharaktere Kinder. Dadurch hat ein Erwachsener schon mal eine gewisse Distanz im Gegensatz zu einem gleichaltrigen Kind. Die Denkmuster könnten zu kindlich gestrickt sein und auch die Handlung. Zum Beispiel gibt es bei Harry Potter nur einen einzigen Handlungsstrang. Das unterscheidet die Bücher von vielen Erwachsenen Fantasy Epen. Das Phänomen zieht sich durch viele Jugendbücher. Einige wenige sind Panem, Chroniken der Unterwelt, Throne of Glass. Ausnahmen sind schon Bücher mit zwei (Legend, Elias und Laia), doch Ausnahmen stellen Bücher wie die Tintensage von Cornelia Funke dar. Bei Erwachsenen Büchern sind viele Handlungsstränge die Regel, sieht man dich den Herr der Ringe, Bernhard Hennens Bücher oder Game of Thones an.
Doch das muss kein unbedingtes Problem beim Lesen darstellen, jedoch könnte die Einfachheit zu einer gewissen Vorhersehbarkeit führen.
Ohne Zweifel ist es für Kinder schöner Harry Potter zu lesen. Sie wachsen, mit den Charakteren, auf und mit. Sie erleben ihr Leben wie ihres und können Vergleiche ziehen. Mit Streit in der Schule oder auch ihren Eltern.
Doch ist Harry Potter wirklich schlechter für Erwachsene als für Kinder geeignet?
Ich sage Nein, denn Harry Potter ist definitiv ein All-Age Romen, aber der Einfluss den diese Bücher auf Kinder haben wird immer um ein vielfaches stärker sein als ihr Einfluss auf Erwachsene.
Kinder leben Harry Potter, Erwachsene lesen Harry Potter.
Aber das ist nur meine Meinung. Vertretet ihr eine andere? Lasst es mich wissen.

DIY - Harry Potter Tasse


Harry Potter Tasse:

Heute zeige ich euch, wie ihr eine Tasse gestalten könnt. Ihr könnt die Motive selbstverständlich frei wählen, doch ich habe für meine Zwecke ein Harry Potter Motiv und einen passenden Spruch gewählt.

Ihr benötigt für dieses DIY folgende Materialien:
1.     Tasse (hier: weiß)
2.     Einen Porzellan Stift (hier schwarz)
3.     Einen Ofen
4.     Und gegebenenfalls einen Folienstift (wasserlöslich)

Ich habe mir dem Spruch auf der Tasse angefangen.
Hierfür habe ich zuerst die Buchstaben mit dem Folienstift umrissen.



Es ist nicht besonders wichtig, die Schrift sauber aufzutragen, da man diese nachher noch einmal bei dem übermalen, korrigieren kann.

Danach habe ich die Schrift mit dem Porzellanstift in schwarz ausgemalt.


Dann etwa zwei Minuten warten und im Anschluss den überschüssigen Folienstift mit etwas Wasser entfernen.


  Danach habt ihr den Spruch erfolgreich auf eure Tasse geschrieben.
Nun habe ich für alle Harry Potter Fans noch etwas Besonderes: Der Grimm.
Diesen tupfen wir nun mit der Stiftspitze ins Tasseninnere.
Als Vorlage könnt ihr gut ein Bild aus dem Internet nehmen.


 
Anschließend noch für 30 Minuten bei 160 Grad in den Backofen.
Fertig ist eure spülmaschienenfeste Harry Potter Tasse

Fertig!

Dienstag, 4. April 2017

Serie vs. Buch: Game of Thrones - Artikel


Bild
Game of Thrones; Eine häufig infrage gestellte Serie, hochgepriesene Bücher und definitiv eines: Ein riesiges Werk, vielfältig, überraschend - auch im negativen Sinne -, jedoch einfach genial.
Viele Leute hassen die Serie aus diversen Gründen: Sie dauert zu lange, ist zu brutal oder auch einfach nur, weil einem gelegentlich die liebsten Charaktere sterben.
Selbiges kann man natürlich auch zu den doch sehr umfangreichen Büchern sagen.
Eines vorweg: Diese Serie ist ab sechzehn und ja, diesmal ist die Altersbegrenzung auch tatsächlich gerechtfertigt.
Game of Thrones spielt in einer mittelalterlichen Umgebung und während andere Serien oder auch Bücher gerne die Teile weglassen, wo man beispielsweise sieht, wie jemand getötet wird, sondern nur nach einem schwarzen Bildschirm die Leiche zeigen, um die Fantasie des Zuschauers oder Lesers anzuregen, setzen die Macher von Game of Thrones ganz darauf alles zu zeigen, wer braucht schon Fantasie?
So finden sich doch in nahezu jeder Folge gewaltsame Tode oder Vergewaltigungen.
Um jedoch fair zu sein, muss man sagen, dass die Bücher in dieser Hinsicht nicht so schlimm sind.
Tatsächlich sind diese äußerst genial. Eine lange, recht komplizierte und immer wieder überraschende Handlung mit schier tausenden wichtigen Charakteren, bietet viel Stoff zum Nachdenken und auch zum Verwirrt sein.
Es war sogar die Absicht des Autors Bücher zu verfassen, deren Ende bzw. nächste Handlung nicht vorhersehbar ist - hat er geschafft -, was diese unglaublich spannend und fesselnd macht.
In Game of Thrones gibt es drei wichtige Handlungsstränge. Die Haupthandlung spielt in Westeros. Dies ist ein Kontinent, der in Sieben Königslande aufgeteilt ist, in denen jeweils der ansässige Lord regiert. Über diesen Lords steht der König. Westeros ist in starker Anlehnung an das Mittelalter entstanden, somit gibt es dort, wie auch früher, eine deutliche Grenze zwischen arm und reich. Die Menschen haben auch mit Dingen wie der Pest zu kämpfen und im Allgemeinen geht es dort sehr rau zu, also so, wie es früher eben war. Die Handlung beginnt fünfzehn Jahre nachdem Robert Baratheon in einer Rebellion den Thron erobert und eine lange Dynastie der Familie Targaryen beendet hat.
Doch inzwischen kommen wieder Spannungen zwischen den Adelshäusern auf und es kommt zu einem Streit um den Thron, wie der Titel schon sagt, mit blutigen Auseinandersetzungen, wobei „Spiel“ doch ein sehr banaler Ausdruck für das ist, was dort geschieht. Wer diesen am Ende gewinnt, ist nicht klar, was die Bücher und Serie so spannend macht.
Ein zweiter wichtiger Handlungsstrang ist an der Mauer, die Westeros vom Norden abtrennt und verhindert, dass Wildlinge oder Untote in das Königreich gelangen können. Diese Mauer besteht aus Eis und ist 482 Kilometer lang, rund 213 Meter hoch und über 8.000 Jahre alt. Noch währt in Westeros schon seit vielen Jahren der Sommer an, wobei im Norden trotzdem Schnee liegt, sonst würde die Mauer ja schmelzen und wir wollen uns gar nicht ausmalen, was diese Wassermassen anrichten würden. Doch eine Prophezeiung besagt, dass der nächste Winter, welcher vor der Tür steht, Jahrzehnte andauern wird und „Die Anderen“ in Westeros einfallen werden. Wer „Die Anderen“ sind, ist zunächst nicht klar.
Der dritte wichtige Handlungsstrang spielt in einem anderen Kontinent namens Essos.
Dort bereiten sich die letzten beiden Abkömmlinge der vorherigen Herrscherfamilie darauf vor, den Thron zurückzuerobern.
An dieser kurz gehaltenen Zusammenfassung kann man bereits die Komplexität der Handlung erkennen. Diese wird noch dadurch unterstützt, dass es in ganz Game of Thrones über eintausend namentlich genannte Charaktere gibt, wovon über dreißig wirklich wichtig sind. Ein Ziel des Autors George R. R. Martin war, realistische Charaktere zu erschaffen, wobei nie jemand ein wirklicher Held wie Harry Potter ist, aber auch die, die zunächst Böse wirken, oft aus verständlichen Gründen und guten Absichten handeln.
In einem Interview sagte Martin einmal, dass er sich mit Game of Thrones von den üblichen Heldengeschichten absetzen wolle, in denen es immer Charaktere gebe, die von zwanzig Personen beschützt würden und von denen man wisse, dass sie überleben würden.
Er will, dass seine Leser Angst haben die nächste Seite aufzuschlagen, wenn ein wichtiger Charakter in Gefahr ist, weil man nie wissen kann, ob er überleben wird.
Und genau das ist, was Game of Thrones, obwohl es in einer fiktiven Welt mit übernatürlichen Kreaturen spielt, so realistisch und spannend macht.
Jedoch sind die Bücher nur etwas für Leute, die sehr gerne und wirklich sehr viel lesen, wer nicht so viel Leseausdauer hat, schaut sich lieber die auch sehr gute und beliebte Serie an, sofern er kein Problem mit einer Menge Kunstblut und gut nachgestellten Todesschreien hat.
Ob man die Bücher oder die Serie nun mag, ist doch eine Sache des Geschmacks. Wer jedoch eine Menge Spannung, Highfantasy und viel Stoff für diverse Verschwörungstheorien liebt, der ist bei Game of Thrones goldrichtig, sofern die Eltern es erlauben, man sich nicht schon bei Harry Potter oder Herr der Ringe unter der Decke versteckt und - kleiner Spoiler - nicht beim Jump-Scare in den ersten zehn Minuten der ersten Folge aus dem Bett fällt.


Amazon: Erste Staffel der Serie
Amazon: Game of Thrones, erstes Buch

Bild von Daniel Sauer

Terror - mein Urteil - Philosophie Essay


Terror – mein Urteil

Ich habe am Montag den 17. Oktober 2016 einen Film in der ARD gesehen. Dieser hieß Terror - ihr Urteil. Darin ging es um eine Gerichtsverhandlung, die ein theoretisches Szenario behandelt hat.
Ein Kampfflugzeugpilot hat ein Flugzeug mit 164 Passagieren an Bord, welches von einem Terroristen auf ein Fußballstadion mit 70.000 Menschen gelenkt wurde abgeschossen und steht für diese Entscheidung nun vor dem Gericht.
Bei dieser Gerichtsverhandlung sagten nacheinander verschiedene Beteiligte aus und danach hat Deutschland entschieden, ist dieser Mann schuldig oder nicht schuldig. Je nachdem wie die Abstimmung verlaufen ist, wurde dann das jeweilige Ende, die Urteilsverkündung, ausgestrahlt worden. Entsprechend wurde das Thema noch in der Sendung Hart aber Fair diskutiert.
Der Film hieß Terror – ihr Urteil und wurde von Ferdinand von Schirach in Szene gesetzt. Gleichzeitig lief dieser Film auch in Österreich und der Schweiz.
Als erstes wurde der Leiter der Kommandozentrale im Fußballstadion befragt. Dieser hatte das Stadion nicht räumen lassen und dadurch den Flugzeugpiloten Koch gezwungen eine Entscheidung zu treffen, ob man das Flugzeug nun abschießen sollte oder nicht.
Ihm wurden auch höchst beunruhigende Fragen der Staatsanwältin gestellt.
Sie waren sich also sicher, dass der Pilot die richtige Entscheidung treffen würde? Ja.
Sie haben das Stadion also daraufhin nicht geräumt, da sie darauf vertraut haben, dass Herr Koch dieses abschießen würde? Ja.
Und hätten sie das Stadion geräumt wenn niemand das Flugzeug hätte abschießen können? Ja.
Nach diesem Zeugen wurde Herr Koch selber aufgerufen.
Zuallererst wurde sein Lebenslauf erläutert. Dadurch wurde klar gemacht, dass er ein intelligenter, hochqualifizierter Mann war.
Nun wurden die Abläufe dieses Tages noch einmal genau erklärt.
Herr Koch wusste was er da tat. Er war sich ganz genau bewusst, dass er 164 Menschen tötete, war allerdings auch der Meinung, dass er dadurch 70.000 rettete.
Aber hat er das wirklich? Die Passagiere versuchten nämlich in den Minuten vor dem Abschuss ins Cockpit des Flugzeuges einzudringen. Hätten sie es noch erreichen können? Hätten sie es vielleicht zum Absturz bringen können, es umlenken können?
Koch antwortete auf die Frage, ob er gesehen hätte das Menschen auf den Fluren standen und versuchte ins Cockpit zu kommen, dass er nichts dergleichen gesehen habe.
Doch Koch hatte noch ein paar andere hochinteressante Ansichten.
Zum Beispiel argumentierte er so: Die Menschen haben sich bewusst auf ein Risiko eingelassen als sie in dieses oder jedes andere Flugzeug stiegen. Jedem in unserer heutigen Welt ist spätestens nach den Anschläge 2001 oder auch nach denen von Paris bewusst, dass es bei größeren Menschenansammlungen zu terroristischen Anschlägen kommen kann. Er geht sogar so weit, dass er sagt die Menschen sind nicht mehr unschuldig wenn die in dieses Flugzeug steigen. Sie haben eingewilligt im Zweifelsfall getötet zu werden.
Aber was ist dann mit den Kindern? Auch auf diese Frage der Staatsanwältin hat er eine Antwort. In diesem Fall haben die Eltern eingewilligt.
Hat er Recht? Willigen wir mit dem Kauf eines Tickets also ein, vielleicht getötet zu werden und sind wir dadurch nicht mehr unschuldig, da wir um die Gefahr wissen? Sind das dann nicht auch die Menschen im Fußballstadion? Bin nicht ich das auch schon, wenn ich auf eine Party gehe? Wenn ich in ein Café gehe? Wenn ich vor die Türe gehe? Vielleicht bin ich mir sogar der möglichen Gefahr bewusst, aber werde ich dadurch nicht mehr unschuldig?
Doch Koch geht noch weiter. Er behauptet, dass die Menschen im Flugzeug zu Gegenständen werden, da sie als eine Waffe gebraucht werden. Das Flugzeug ist die Waffe des Terroristen, ja, aber die Menschen sind immer noch Menschen. Ob schuldig oder nicht schuldig.
Am interessantesten fand ich die letzten Fragen der Staatsanwältin an Herrn Koch.
Würden sie es immer wieder tun, auch wenn ihnen die Konsequenzen bewusst sind? Ja.
Hätten sie es auch getan, wenn ihre Frau und ihr Kind in dem Flugzeug gesessen hätten? Darauf kann ich keine Antwort geben.
Aber fällt mit dieser Antwort nicht die ganze Argumentation der Verteidigung? Dass es Überstaatliche Entscheidungen gibt, die auf Prinzipien und nicht auf der Moral beruhen? Wenn Herr Koch also aufgrund von Prinzipien gehandelt hätte, dann hätte er das Flugzeug abschießen müssen, auch wenn Familienangehörige darin gesessen hätten.
Danach wird eine Angehörige eines der Opfer vor Gericht geladen und sie erzählt auf der ergreifende Weise wie sie diesen Tag erlebt hat. Sie verurteilt auch Herrn Koch diese Menschen getötet zu haben. Danach folgt das Plädoyer der Staatsanwältin:
Die Kernaussagen des Plädoyers der Staatsanwältin sind Folgende.
Man kann Menschenleben nicht aufrechnen. Leben kann nämlich nicht in Zahlen gemessen werden, es ist kein Markt.
An diesem Punkt hat mein Bruder gesagt: „Natürlich kann man das.“ Und ich habe ihm daraufhin ein Beispiel genannt. Wenn du entscheiden müsstest wer stirbt und klar ist das der eine nicht überleben kann während der andere überlebt. Auf der einen Seite stehen zwei Massenmörder und Vergewaltiger im Alter von 60. Auf der anderen ein kleiner fünfjähriger Junge. Wen würdest du töten? Und mein Bruder hat geantwortet: „Die beiden Mörder.“
Nun, kann man jetzt Leben gegeneinander aufrechnen? Kann man immer pauschal sagen, dass immer diejenigen gerettet werden müssen, die in der Mehrzahl sind?
Ich glaube spontan würde jeder sagen, ja klar. Aber wenn man näher darüber nachdenkt, kommt man in einen Konflikt.
Die Staatsanwältin nannte dafür auch ein Beispiel.
Man kann eine Weiche umstellen, sodass ein unkontrollierbarer Zug entweder in ein Dorf kracht oder einen anderen Weg entlangfährt und dabei 5 Arbeiter, die gerade die Gleise reparieren, tötet. Man würde die Weiche also so einstellen das weniger Menschen dabei umkommen. Wenn man das Geschehen nun aber von einer Brücke beobachten würde und man einen einzigen dicken Menschen töten müsst meinetwegen mit einem Messer das man dabei hat, oder mit einem Stein, um diesen von der Brücke zu stoßen, damit er die Gleise blockiert. Würde man das tun?
Man würde es nicht so leicht tun wie man die Weiche umgestellt hätte, und das aus einem ganz einfachen Grund. Man muss diesen Mord mit seinen eigenen Händen ausführen.
Man muss Recht und Moral streng voneinander trennen, ansonsten kann ein Staatssystem wie die Bundesrepublik Deutschland nicht bestehen bleiben.
Die Staatsanwältin plädiert am Ende zu einer Verurteilung aufgrund hundertsechsundvierzigfachen Mordes.
Danach folgt das Plädoyer des Verteidigers:
Er führt an, dass man manchmal Prinzipen über den Einzelfall stellen muss, die in einem Gesetz nicht festgehalten werden können. Es geht also um sogenannte überstaatliche Prinzipien.
Er sagt ganz klar und das ist eine unbestreitbare Aussage: Herr Koch hat gegen das Gesetzt verstoßen. Aber war es deswegen unrecht?
Er argumentiert außerdem mit dem kleineren Übel. Ist nicht ein kleineres Übel einem größeren vorzuziehen?
Auch er führt Beispiele an: Im Jahre 2000 wurde vor einem Gericht entschieden ob man Siamesische Zwillinge, die zusammen nicht mehr hätten leben können, trennen sollte. Die Eltern waren dagegen und so musste das Gericht entscheiden. Die Entscheidung des Gerichtes war folgende. Sie zogen das kleinere Übel dem größeren vor und trennten die beiden. Dabei retteten sie den stärkeren Zwilling.
Außerdem sagte der Vizepräsident der Vereinigten Staaten nach den Anschlägen am 11. September 2001, dass es dem Recht entsprochen hätte das Flugzeug abzuschießen wenn man dazu in der Lage gewesen wäre.
Man sollte also kein zweifelhaftes Verfassungsprinzip über moralische Prinzipien stellen.
Das Gesetz schützt Personen wenn die persönliche, egoistische Entscheidungen treffen. Wenn ein Vater seinen Wagen zur Seite reißt und in eine Menschenansammlung fährt und dabei 5 Leute zu Tode kommen, da er seiner Tochter ausweichen musste, die auf die Straße mit ihrem Fahrrad gefahren ist , ist dieser vor dem Gesetz entschuldigt. Ziehen wir also egoistische selbstlosen Entscheidungen vor?
Der Verteidiger plädiert also auf unschuldig.

Danach durften die Zuschauer abstimmen. Jeder vor dem Fernseher auf dem Sofa wurde also zum Richter.
Das Ergebnis war eindeutig: Nur 13,1 Prozent stimmten für schuldig und 86,9 Prozent für unschuldig.
In Österreich stimmten ebenfalls 13,1 Prozent für schuldig und nur 86,9 Prozent für unschuldig.
In der Schweiz (hierbei sei auch bemerkt, dass es dort noch immer Volksabstimmungen gibt) stimmten 16 Prozent für schuldig und 84 Prozent für unschuldig.
Wurde hier aber in Wahrheit nicht über unser Grundgesetz abgestimmt? Ist die Verfassung nicht durchaus klüger als wir selbst es sind, da sie über persönliche Gründe hinwegsieht.
Herzu ein Beispiel. Ein Arzt in einem Krankenhaus und muss einen anderen Patienten zuerst behandeln, da er vor seinem eigenen Kind eingeliefert wurde. Dieser andere Patient ist auch noch dazu 80 Jahre alt.
In unserem Grundgesetz steht, dass jeder Mensch gleich viel Wert ist und die Würde des Menschen unantastbar ist.
Ein Satz auf den wir alle stolz sind. Bezweifelt man nicht diesen Satz mit der Entscheidung für die Unschuld?
Ja, das tut man. Es ist nämlich unbestreitbar, dass Herr Koch nach dem Gesetz schuldig ist. Er hat nämlich gegen unser heute gültiges Gesetz verstoßen und muss demnach verurteilt werden.
Könnte man da nicht einen Kompromiss finden, wie: Verurteilt ihn und danach wird er begnadigt?
Aber was würde das für eine Botschaft senden? Das Gericht hat keine Macht und unser Gesetz ist nicht die höchste Instanz. Ich kann gegen das Gesetz verstoßen, ohne verurteilt zu werden.
Aber was wäre wenn man ihn nach dem Gesetz verurteilen würde. Bei dem nächsten Anschlag würde also nicht mehr geschossen werden und die Terroristen haben Erfolg. Dann wäre die Botschaft klar. Wir die Bundesrepublik Deutschland lassen dem Terror freie Hand.
Wie lautet also die Antwort auf die Schuldfrage? Gibt es überhaupt eine Antwort? Geht es nicht vielleicht nur noch um die Würde der Menschen im Stadion? Sind die Menschen im Flugzeug nicht ohnehin schon dem Tode geweiht? Verliert man aber wirklich seine Würde im Angesicht des Todes?
Man wird wahrscheinlich nie herausfinden, ob die Passagiere das Flugzeug noch hätten umlenken können. Doch was wäre dann passiert. Wären sie vielleicht auch in ein Hochhaus gerast? Oder mitten in die Innenstadt? Und wären die Passagiere nicht ganz sicher getötet worden, da keiner in der Lage gewesen wäre das Flugzeug zu landen? Ist es dann nicht die bessere Entscheidung das Flugzeug abzuschießen?
Wahrscheinlich gibt es keine Antwort auf diese Frage. Vielleicht hätte ich in dieser Situation genauso gehandelt, wenn ich alles andere vorher versucht hätte. Ja, meiner Meinung nach ist es die richtige Entscheidung gewesen. Meiner Meinung nach war es die richtige Entscheidung 164 Menschen zu töten.
Aber bin ich dann unschuldig? Nein, denn ich habe diese Menschen getötet. Ich muss nach dem Gesetz verurteilt werden.
Aber dann wollen wir noch einmal an die Botschaft denken, die das an die Terroristen sendet. Man ist also in diesem Zwiespalt gefangen. Entweder ändert man das Grundgesetz. Das Gesetz auf dem unsere ganzes Land und dessen Existenz basiert. Oder man stuft diesen Vorfall als übergesetzlich ein, was allerdings zur Folge hat, dass das Gesetz nicht alle Fälle behandeln kann. Es würde aussagen, dass das Gesetz Schwächen und Lücken hat. Oder man verurteilt Herrn Koch 164 Menschen getötet zu haben um 70.000 zu retten.
Auch ich kann keine genaue Antwort geben, doch ich denke, dass Herr Koch schuldig vor dem Gesetz ist und trotzdem die richtige Entscheidung getroffen hat.

Hier zur Buchkritik von Terror von Ferdinand von Schriach

Sonntag, 2. April 2017

Spinnenkuss - Jennifer Estep


Spinnenkuss

Genre: Urban Fantasy
Autor: Jennifer Estep
Verlag: Piper Verlag
Preis: 13 €
Seiten: ca. 450
ISBN: 978-3492280938

    1.   Handlung: Gin Blanco führt ein typisches Doppelleben. Tagsüber arbeitet sie als Kellnerin und nachts ist sie eine Auftragsmörderin. Man kennt sie in der ganzen Stadt unter dem Namen „die Spinne“, da sie eine der besten Auftragsmörder ist. Zudem besitzt die ein Talent für Stein- und Eismagie. Ihr neuster Fall entpuppt sich als Falle und ein paar ihrer Freunde werden dafür bestraft. Sie schwört Rache, doch bei diesem Rachefeldzug wird sie noch von anderen Dingen abgelenkt. Zum Beispiel von einem sexy Detective.
2.     Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Man kann das Buch gut und flüssig lesen, allerdings hat mir das gewisse etwas gefehlt. Ja, man konnte soweit alles verstehen, doch die Beschreibungen der Umwelt und auch der Charaktere haben mir nicht ganz ausgereicht. Die Stadt in der alles spielt, ist Mittelpunkt der Handlung, doch die Hierarchien wurden meiner Meinung nach nicht detailreich genug beschrieben und auch die andere Welt, wurde im Prinzip überhaupt nicht erwähnt. Alles dreht sich nur um diese Stadt, welche nicht einmal gut beschrieben wurde.
3.     Charaktere: Die Charaktere haben mich zum Beginn des Buches durchaus positiv überrascht. Die Hauptperson Gin ist im ersten Moment eine Antagonistin mit sehr vielen „schlechten“ Seiten. Im Laufe des Buches werden diese dann nach und nach erklärt. Dadurch ist die anfangs genial wirkende Idee, eine Antagonistin zur Hauptperson zu machen gescheitert und wird nach und nach immer uninteressanter. Dadurch wirkt der Charakter von Gin nicht mehr vollkommen schlüssig. Der Detective, der das Gegenteil von Gin, also die Gerechtigkeit verkörpert ist im Gegensatz zu ihr gut gewählt. Auch Gins Freund fand ich schlüssig, auch wenn die Story um ihn herum etwas konstruiert wirkte.
4.     Umsetzung: Erst einmal hat mir das Setting des Buches nicht hundertprozentig gefallen. Die Stadt wirkte recht flach und die Welt wurde nicht weiter erklärt, doch darauf bin ich schon beim Schreibstil eingegangen. Allerdings haben die kurzen Kapitel und die rasante, wenn auch absolut konstruierte und an manchen Stellen vorhersehbare Handlung kurzweilig gemacht. Zudem war der Spannungsaufbau nicht auf das große Ganze, sondern auf kleinere Erhebungen ausgerichtet.
5.     Cover: Das Cover des Buches hat mir ganz gut gefallen, allerdings fand ich die alten noch schöner.
6.     Ende: Das Ende hat mich um ehrlich zu sein enttäuscht, wenn man Gin am Anfang des Buches zu einer der besten Auftragsmörder macht....auch nach dem Show Down hat mich das Buch mit einer wenig berührenden und zudem vollkommen unpassenden Liebesszene nicht abholen können.
7.     Bewertung:

1.     Handlung:           25 / 40
2.     Schreibstil:         10 / 15
3.     Charaktere:        12 / 20
4.     Umsetzung:        5  / 10
5.     Cover:                   4 / 5
6.     Ende                     4 / 10

                                                        60 / 100

Gesamtwertung:   6 P
Genrewertung:      6 P

Alles in allem ein Buch, welches am Anfang sehr stark war und auch stark nachgelassen hat. Die Handlung konnte nicht überzeugen genauso wenig wie die Charaktere. Allerdings hätte man durchaus mehr daraus machen können.

Verlag Link: PiperVerlag