Samstag, 10. Dezember 2016

Das Dreieck des Dramas


Das Dreieck des Dramas: G. Freytag

Nach Gustav Freytag besteht das Drama aus zwei Handlungshälften. Die Handlung steigt bis zum Höhepunkt und Fällt von da an bis zur Katastrophe. Dadurch ergibt sich die Dreicksform. Jeder der 5 Teile der Handlung kann aus einer oder aus mehreren Szenen bestehen. Nur der Höhepunkt ist häufig in einer Szene zusammengefasst.

1.     Einleitung
2.     Steigerung
3.     Hohepunkt
4.     Fall oder Umkehr
5.     Lösung des Konfliktes



1. Die Einleitung besteht aus der Exposition. Der Leser wird in die Zeit des Dramas und in die Vorgeschichte des Dramas. Außerdem lernt er die wichtigen Charaktere kennen und der Konflikt wird beschrieben.
2. Im zweiten Teil wird die Spannung aufgebaut. Der Konflikt wird konkreter und die Ereignisse verbinden sich. Intrigen werden gesponnen und das Drama bekommt seine Richtung.
3. Die Handlung spitzt sich also dem Höhepunkt zu. Der Held muss sich entscheiden und gibt den entscheidenden Ausschlag über Sieg und Niederlage.
4. Danach fällt die Handlung ihrem Ende zu, wird allerdings noch einmal durch den sogenannten retardierenden Moment verzögert. Der Held scheint noch einmal kurz gerettet, im Falle der Tragödie, oder sein Sieg scheint doch nicht gewiss.
5. Die Lösung des Konfliktes, entweder durch den Sieg, oder den Untergang (Tragödie)

Diese 5 Aspekte des Dramas oder wenigstens die 3 Hauptpunkte kommen in fast allen Dramen vor. Vor allem in kurzen Stücken werden diese häufig auch zusammengefasst, aber die drei Momente: Beginn ( Einleitung), Höhepunkt und Katastrophe unterscheiden sich stark voneinander und sind deshalb leicht erkennbar.

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