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Freitag, 18. Mai 2018

[Writing Friday] Mai 2018 - Druck




Es begann damit, dass wir alles vertuschen mussten, denn niemand durfte erfahren, dass eine der gefährlichsten Auftragsmörderinnen der Welt mit uns arbeitete. Mit einem der renommiertesten Geheimdienste der Welt. Ich wartete mit den anderen Agenten an dem riesigen Konferenztisch und wir würden bald auf sie treffen. Auf eine der wohl intelligentesten Frauen der Welt und vor allem eine der gefährlichsten. Der Präsident schien recht gelassen zu sein, doch meine Beine wackelten vor Nervosität. Ich hatte schon viel von ihr im Vorhinein gehört. Wir alle hatten das. Doch was der Präsident vorhatte, das wussten wir nicht.
Man hörte Schritte auf dem Flur und alle Augen richteten sich auf die Tür. Zwei große, dunkel gekleidete Männer traten in und hatten in der Mitte eine Frau dabei. Sie hatte rote, ungebändigte Locken und ihre Augen huschten gehetzt hin und her. Die Männer verließen den Raum wieder und der Präsident zeigte auf den freien Stuhl im Raum. Sie tat einen vorsichtigen Schritt nach vorne und ließ sich auf den Stuhl fallen. Das war also die Frau, von der ich schon so viel gehört hatte. Sie war absolut abgemagert und ihre Hände zitterten die ganze Zeit. Ihre Augen schienen sich nicht auf einen Punkt fokussieren zu können. Sie schien verwirrt zu sein und nicht mehr die Frau, die sie einmal war. Eigentlich sollte ihn das beruhigen, aber er fragte sich auch was man einer Frau wie ihr angetan haben musste um sie in einen solchen Zustand zu versetzten.
Der Präsident setzte zum Sprechen an und begann damit die neuen Einsätze vorzustellen. Zudem verteilte er sie an die einzelnen Agenten, nur noch ich war übrig geblieben und bekam einen recht interessanten Auftrag zugeteilt, doch ich sollte ihn nicht alleine bestreiten. Ich sollte ihn mit Magrete bestreiten. Ich starrte die Frau an, die teilnahmslos durch den Raum schaute. Wir wurden entlassen. Ich starrte sie an und sprach sie auf den Auftrag an. Sie nickte. Ebenfalls teilnahmslos. Als Agenten sollten wir uns sofort auf den Weg machen und auf uns wartete ein Helikopter. Ich teilte ihr das mit. Sie stand auf, unsicher. Wir stiegen ein. Sie hatte Tränen in den Augen. Sie kullerten ihre Wangen hinunter, als wir abhoben. Ich wusste, dass es Tränen des Glückes waren, Glück über die Freiheit, doch diese war beschränkt. Ich starrte sie an und dann aus dem Fenster. Würde sie mich umbringen, mir entwischen oder uns wirklich helfen. Würde sie ihr Kind im Stich lassen?

Writing Friday ist eine Aktion von readbooksandfallinlove.
Jeden Monat gibt es neue Schreibaufgaben. Das bedeutet: Verschiedene Themen, zu denen man Kurzgeschichten oder Gedichte schreiben kann. Jeden Freitag werden die Beiträge dann veröffentlicht.
Hier kommt ihr zu dem Beitrag von readbooksandfallinlove: Writing Friday Mai 2018
Heute habe ich mir die Aufgabe ausgesuchtdie Geschichte mit dem obigen Satz zu beginnen.

Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung freuen und auch über Tipps.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Post

Eure    Svenja

Freitag, 11. Mai 2018

[Writing Friday] Mai 2018: Ratespiel


Ich wollte aus der Aufgabe auch so ein kleines Ratespiel machen, wie Zeilenwanderer letzte Woche. Ich werde das Rätsel dann in zwei drei Tagen selbstverständlich auflösen. Vielleicht bekommt ihr ja alle heraus.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich es nicht so schwierig finde, aber ich habe ja auch alle Bücher gelesen;) Auf jeden Fall habe ich versucht aus vielen Genres etwas heraus zu picken, damit alle eine Chance haben.
Viel Spaß!

1. Verrücktes Huhn macht es sich zur Aufgabe einem gelähmten Mann die Lebensfreude wieder zu geben.

2. Ein kleiner Junge liest sich in eine fremde Welt hinein und muss diese vor dem alles verschlingendem Nichts retten.

3. Totale Überwachung und ein großer Bruder beobachtet dich ständig und überall.


Writing Friday ist eine Aktion von readbooksandfallinlove.
Jeden Monat gibt es neue Schreibaufgaben. Das bedeutet: Verschiedene Themen, zu denen man Kurzgeschichten oder Gedichte schreiben kann. Jeden Freitag werden die Beiträge dann veröffentlicht.
Hier kommt ihr zu dem Beitrag von readbooksandfallinlove: Writing Friday Mai 2018
Heute habe ich mir die Aufgabe ausgesucht drei Bücher in einem Satz zusammenzufassen.

Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung freuen und auch über Tipps.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Post

Eure    Svenja

Freitag, 4. Mai 2018

[Writing Friday] Mai 2018 - Die Entscheidung


Der Himmel verdunkelte sich, ein kalter Wind fegt über die Ebene. Ich spürte, dass unsere Zeit gekommen war. Wir müssen diese Gefilde verlassen, doch noch eine letzte Aufgabe muss bewältigt werden, die Feder der Engel, eine längst vergessene Reliquie aus den alten Hochzeiten sollte den Engeln zurückgegeben werden, damit sie den Kampf gegen die Dämonen angehen konnten. Der Aufstieg der Engel und der Fall des Bösen sollte nach einer Prophezeiung am Fuße des Berges der Sonne entschieden werden.  Von dieser Schlacht hing das Überleben der Bewohner Agardens und Mitriens ab.
Da, am Horizont hob sich ein sich ein schwarzer Schatten vom hellblau des Himmels ab. Die Heere der Unterwelt, angeführt von Oropheus dem dunklen Herrscher, waren angekommen um sich zu stellen. Die Haare auf meinem Arm stellten sich auf. Der Himmel zog sich noch mehr zu. Es wurde kalt. Eine tiefe Stimme erhob sich über den pfeifenden Wind und ließ mich erschaudern. „Bewohner Mitriens, Könige und Soldaten, Bauern und Bettler, Zauberer und Menschen, Elfen und Zwerge, ich Oropheus spreche jetzt zu euch. Wir werden Gnade walten lassen, vorausgesetzt ihr überlasst uns die Feder der Engel, doch wenn ihr euch uns verweigert werden wir euch vernichten, bis auf den letzten Mann.“ „Wir haben die Feder nicht mehr Oropheus, sie wird gerade in diesem Moment meinem Herrn zurückgegeben. Oropheus, unsere Macht steigt stetig und dieses Mal werden wir unsere Verbündeten nicht im Stich lassen, wir werden sie unterstützen und eine Macht darstellen, die den Heeren der Unterwelt nicht nur gewachsen ist, sondern sie überragt. Ich bin Gabriel, Botschafter Odins und verkünde den Krieg, doch gleichzeitig die Hoffnung für die Menschen Mitriens. Ich verkünde die Hoffnung, dass wir über das Böse siegen können.“
Jubel erhob sich, als sich eine weiße Armee über die Ebene schritt, angeführt von einem einäugigen gottähnlichen Geschöpf. Ich konnte meinen Augen kaum trauen, dies also waren die gefallenen Engel. Langsam verklangen auch die letzten Schreie der jubelnden Krieger um mich herum. Stille verbreitete sich. Es fühlte sich an wie die Ruhe vor dem Sturm. Ich hob mein Schwert auf. Es war eine schlanke Klinge. Mit ihr hatte ich schon zahlreiche Schlachten bestritten. Sie begleitete mich auf meinem schweren Weg, die Achtung der Männer zu gewinnen, die normale Frauen in der Küche oder bei den Kindern zu Hause sahen. Doch ich hatte es geschafft, denn ich war keine normale Frau. Ich wollte mit dazu betragen, dass die Armee der Unterwelt vernichtet wurde, da sie das gleiche mit meinem ganzen Dorf machten. Nun da uns die Engel halfen die Dämonen zu besiegen, da sie ihre alte Macht zurückerlangt hatten, gab es endlich Hoffnung.
Wir formierten uns. Das Horn erklang und ich stürzte mich mitten in das Gemenge. Ich achtete nicht auf die Gesichter der Männer, die ich töte, denn wenn ich sie mir einprägen würde, würden sie mich in meinen Träumen verfolgen. Da sah ich ihn Odin, er hatte sein Schwert zum entscheidenden Schlag gegen Oropheus gerichtet. Doch ein Pfeil flog von hinten auf ihn zu, er würde ihn treffen, bevor er Oropheus vernichten konnte. Der Krieger neben mir hatte die Lage ebenfalls erkannt, ich hatte keine Zeit es mir besser zu überlegen. Der Mann neben mir drehte sich weg und stürzte sich in einen anderen Teil der Schlacht. Ich entschied mich für das wohl der Welt und gegen mein eigenes und warf mich in die Bahn des Pfeiles. Er durchschlug beinahe meinen gesamten Körper. Odin drehte sich um und erfasste die Lage mit einem Blick. Er wandte sich wieder Oropheus zu und gab ihm den Rest. Danach kahm er unverzüglich auf mich zu und bückte sich. Ich spürte, wie er mich aufhob. Und über das Schlachtfeld trug.
Ich schlug meine Augen auf, weißes Licht blendete mich. Ich blinzelte und versuchte mich zu erinnern:  Wer ich war? Wo ich war? Wie ich hier hinkam? Langsam kehrten meine Erinnerungen zurück. Die Schlacht. Der Pfeil. Mein Tod? War das der Himmel. „Wo bin ich“, flüsterte ich. Ein einäugiger Mann beugte sich über mich. „Du bist in Sicherheit. Wir haben den Krieg gewonnen, doch auch wir mussten Verluste hinnehmen. Viele Krieger sind gefallen, doch als ich Oropheus tötete, zerfielen die Dämonen der Unterwelt, sie lösten sich auf und strebten dem Himmel zu. Sie wurden erlöst. Schlafe nun, du bist eine Heldin, aber Wunden heilen nur schwer.“
Ja, ich war eine Heldin, doch trotzdem war ich nie wirklich glücklich. Ich glaube, Odin wollte mir mit seinem letzten Satz noch mehr sagen. Ich hatte erhofft, wenn das Böse besiegt wäre würde ich Ruhe finden. Vielleich hatte ich mir sogar vorgestellt, dass meine Familie wieder leben würde. Doch allein Rache bringt keinen Toten zurück. Odin hatte mir angeboten, dass er mich mitnehmen würde, wenn er wieder nach Agardens zurückkehrte. Doch ich hatte schweren Herzens abgelehnt. Mein Platz war und ist und wird hier bleiben. Dies ist meine Welt. Meine Wunden werden wahrscheinlich nie heilen. Ich meine nicht die Wunden meines Körpers, die waren längst verheilt. Nein ich meine die Wunden meines Geistes.


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Jeden Monat gibt es neue Schreibaufgaben. Das bedeutet: Verschiedene Themen, zu denen man Kurzgeschichten oder Gedichte schreiben kann. Jeden Freitag werden die Beiträge dann veröffentlicht.
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Heute habe ich mir die Aufgabe ausgesucht eine Geschichte zu schreiben zu dem Thema: Schreibe das Ende einer Geschichte ohne erzählt zu haben wie es begonnen hat.

Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung freuen und auch über Tipps.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Post

Eure    Svenja